Training for peace building

Peace means living together with, and even celebrating, our differences — be they cultural, political, religious, ethnic, racial or gender-based.  You may not realise how profoundly you are needed in the world today, and how the world longs for you to be of service.
Scilla Elsworthy in “Businessplan for peace” 

Von Vielen nachgefragt gibt es ab Sommer ein modulares project peace Jahresprogramm für Menschen ab 25 Jahren. Die Erfahrungen von sieben Jahren project peace und unser globales Netzwerk sind Grundlage dieses Trainings. Gemeinsam gestalten wir einen Erfahrungs – und Forschungsraum für peacebuilding, in dem wir uns gegenseitig zu aktiven Wegen der Friedensgestaltung ermutigen.
Globale Ethik, innere Bewusstseinsarbeit, gemeinschaftliche Kokreation und konkrete zivilgesellschaftlicher Aktivität bilden die Basis für den gemeinsamen Forschungsraum.
Beziehungsgestaltung, Konflikttransformation und Friedensmodelle werden in der Gruppe prozessorientiert erfahren und praktisch umgesetzt.

  • Was ist mein Beitrag zu einer Kultur in der viele Frieden die Basis bilden?
  • Wie entwickeln wir eine Haltung der Wir- Kultur und gestalten das Netzwerk von gesellschaftliches Zusammenleben, Wirtschaft, Bildung, Politik und Spiritualität bewusst mit?
  • Was bedeutet Frieden in meinem Alltag und wie werde ich ein „peace builder „ in Sinne eines saced activist?

Alle Teilnehmenden sind eingeladen kokreativ ihre Kompetenzen und Erfahrungen einzubringen.
Das Programm besteht aus sechs Modulen mit insgesamt 25 Tagen. Zwischen den Modulen gibt es Video- und Telefonkonferenzen und Unterstützungstriaden um das Lernfeld nachhaltig zu gestalten. Danach folgt eine Projektphase in der es möglich ist, ein eigenes Projekt in die Welt zu bringen oder sich in einem internationalen Friedensprojekt zu engagieren.

Der Lern- und Forschungsraum
Alle Teilnehmenden sind eingeladen kokreativ ihre Kompetenzen und Erfahrungen einzubringen. Unsere Intention ist, Teil einer neuen Friedenskultur zu sein. Wir spannen einen Bogen vom Ich, über das Du zum Wir- Raum. Das gemeinsame Lernen findet auf den vier Bewusstseinsebenen statt, körperlich, emotional, mental, energetisch- spirituell.
Wir arbeiten prozeßorientert, praxisorientiert und verbunden mit dem Netzwerk des Lebens.
Begleitung:
Adelheid Tlach-Eickhoff,
Pädagogin, Gründerin von project peace, Friedensarbeit - www.projectpeace.de

Claudia Werner, Diplompsychologin, Fortbildung zum integralen Naturcoach, individuelle und kollektive Traumaheilung, Wüstenretreats - Tel.: 0151-23719626, www.naturcoaching.de

Referenten als erfahrene Experten: u.a. Geseko von Lüpke, Heike Pourian, Dominik Werner

Investition:
2750 € als Einmalzahlung, Frühbucherrabatt bis zum 15.6. 2018 - 2600 €
Ratenzahlung: Einmalzahlung von 710 € bis zum 29.6. 2018 und dann 12 monatliche Raten von 170 €.
Der Beitrag enthält die Teilnahme an den 6 Modulen, Referentenhonorare, die Telefonkonferenzen, Materialien und die Begleitung in dieser Zeit.
Für die Projektphase kann bei Bedarf weitere Prozessbegleitung dazu gebucht werden.

Unterkunft und biologische Verpflegung pro Tag:

Zelten: 40€,
Doppel – oder Mehrbettzimmer in der Villa Damai 50€
im Seminarhaus Sulzbrunn im Doppelzimmer: 62 €, im Einzelzimmer 72 €

Ort: project peace Campus (www.projectpeace.de) in der Gemeinschaft Sulzbrunn im Allgäu

Berufstätige können über die Bildungsprämie eine Ermäßigung bekommen.
Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen bitten wir dich selber einzuschätzen ob du das Training mit einer Spende oder einem höheren Beitrag.

Infomöglichkeiten:

3.6.2018 - 19.00 - 22.00 Uhr Infoabend im Grünhof in Freiburg
10.6.2018 von 10.00 – 17.00 Uhr laden wir Interessierte des peace building trainings zu einem Info und Erlebnistag in Sulzbrunn ein.
13.6.2018 - 19.00 - 22.00 Uhr -Infoabend im Impact Hub in München

Wir bitten um Anmeldung unter:

Anmeldung - info@naturcoaching.de


Termine:
1. Modul 29.7.-4.8. 2018
(Beginn ist jeweils 18.00 Uhr und Abschluss um 14.00 Uhr)

Im ersten Modul bilden wir die Grundlage für unsere Treffen und vermitteln praxisnah wesentliche Elemente für den inneren Frieden.
Willkommenskultur - Grundlage unseres Zusammenseins ist die Wertschätzung für unterschiedliche Lebenswege und Erfahrungen. Innerer Frieden – eine tägliche Praxis Achtsamkeit entwickeln und die eigenen Wurzeln kennen und würdigen – Biographiearbeit
Comittment – Was ist deine klare Absicht für das Training und welche Unterstützung brauchst du um eine klare, innere Haltung für Frieden zu entwickeln? Kokreation - Wir gestalten einen kokreativen Raum in dem alle TeilnehmerInnen mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen einen Platz haben.Transparente Kommunikation – Wir entwickeln unsere Dialogfähigkeit mit den Methoden der transparenten Kommunikation und bauen damit den Boden für das gesamte Training.

2. Modul 2.10.-7.10.2018

Im zweiten Modul sind parallel die TeilnehmerInnen der project peace Gruppe für junge Menschen in Sulzbrunn. Ein Teil unserer Zeit verbringen beide Gruppen gemeinsam und öffnen den Forschungsraum für den generationsübergreifenden Blick:
„Was brauchen wir voneinander und wie können wir gemeinsam wirksam werden?“

Mit dem angefragten Referent: Naakow Grant-Hayford vom Galtung- Institut werfen wir einen politischen, systemischen Blick auf die Welt und öffnen uns für die Fragen:

„Was sind aktuell die verschiedenen Konfliktfelder weltweit? Wie sind wir damit vernetzt?
Welche Handlungsstrategien könnten zukunftsweisend sein? “ www.galtung-institut.de/e

3. Modul 22.11.-25.11.2018

Fokus des dritten Moduls sind Modelle und Handlungsräume für Konflikttransformation und Frieden kennen zu lernen und praktisch zu erfahren.
„Wie entwickeln sich Konflikte und welche Interventionen gibt es zu welchem Zeitpunkt?
Was sind die Verbindungen zwischen Stress und Konflikten und welche Möglichkeiten zur De-Eskalation gibt es?
Was brauchen wir um Zivilcourage zu entwickeln und verantwortlich einen Platz in einer Welt im Wandel einzunehmen?“
Angefragt haben wir Dominik Werner, Diplom-Pädagoge, Transition Theater, Brückenbauer für soziale Transformation, www.dominikwerner.de

4. Modul – 17.1.-20.1.2019

Im vierten Modul erforschen wir unsere Verbundenheit mit dem Lebendigen.
„Wie bin und agiere ich aus einer Liebesbeziehung mit der Welt? Welche Kräfte erwachen, wenn ich Schmerz, Ohnmacht und Verzweiflung als wesentliche Kräfte für den Wandel erlebe? Was ist mein eigener Ruf für Frieden und wie werde ich damit wirksam?“
Methoden der Tiefenökologie und der Naturdialog bilden den sicheren Rahmen für diese innere Reise. Unterstützt werden wir von Geseko von Lübke, Journalist, Buchautor und zivilgesellschaftlicher Netzwerker

5. Modul 28.3.-31.3.2019

Im fünften Modul erforschen wir die Frage: „Wie verkörpere ich Frieden?“ Heike Pourian und ihr Team leiten uns mit einfachen Übungen aus der Contactimprovisation, die uns direkt in Berührung bringen mit erlebbaren, körperlichen Friedensfeldern. Auf dieser Grundlage üben wir uns in radikaler Vergebung, um sowohl individuelle, wie kollektive Traumata, die in unseren Zellen sitzen, zu integrieren und zu heilen. Der Blick auf die eigene Vision bildet den letzten Schwerpunkt. www.beruehrbarewelt.de


6. Modul 16.5.-19.5.2019

Wir schliessen die gemeinsame Forschungsreise ab, indem wir uns in unserer Kompetenz als peacebuilder bestärken und ermutigen.
„Wie will ich das Gelernte und Erfahrene in den Alltag bringen?
Welche konkreten Schritte ins eigene Projekt gehe ich?
Welche Unterstützung brauche ich für die Umsetzung?“
Wir feiern miteinander ein Fest des Friedens, an dem wir den gemeinsamen Weg rekapitulieren und würdigen.

Von Mai – November 2019 laden wir zu einer individuellen Projektzeit ein.
Es gibt die Möglichkeit ein eigenes Projekt ins Leben zu rufen und in deinem Alltag, deinem beruflichen oder persönlichen Kontext, um zu setzen. Oder du besuchst eine internationale Initiative aus dem Netzwerkpool und integrierst dich dort. Wir empfehlen diese Zeit vom Team begleiten zu lassen.

Alle Projektteilnehmer laden wir Ende November 2019 zu einem ergänzendes Projektabschlussmodul ein, um die Erfahrungen zu teilen, zu reflektieren und nochmals zusammen zu kommen.