
Leiden ohne zu wissen warum
In der Generation der Kriegsenkel (1955- 1970 geboren) finden sich oft Symptome, die nicht auf eigene Lebensereignisse zurück zu führen sind. Das Gefühl nicht greifen zu können, was in der Luft liegt, nicht benennen zu können, was denn eigentlich der Schmerz ist, sind kollektive Erfahrungen einer Generation. Dieses Erleben von Leiden ohne konkretes Ereignis verschüttet den Selbstwert und führt zu tiefer Verunsicherung, dem Gefühl der Verlorenheit und Einsamkeit.
Im folgenden habe ich einige Folgen einer transtraumatogenen Bindungsstörung aufgeführt.
- große innere Leere und Angst vor der Leere und Stille
- ich kann mich nicht wirklich anlehnen oder fallen lassen
- es gibt eine große Verlustangst in Beziehungen oder große Ängste vor dem Eingehen einer neuen Bindung
- ein Gefühl sich selbst fremd zu sein und zu bleiben
- geringes Selbstwertgefühl trotz Erfolg
- eine Riesenlast und Anstrengung, die sich durch das gesamte Leben zieht
- die Probleme der Anderen sind immer schlimmer als die eigenen
- große Abwertung innerhalb der Familie – es ist nie genug
- Schuldgefühle als Lebensgrundgefühl
- Sich permanent ausgeschlossen fühlen oder die große Angst davor ausgeschlossen zu werden
- Extreme Identifikation mit Anderen anstelle vom Eigenen
Wenn Sie bei mehr als 5 Symptomen in Resonanz gehen liegt es nahe, dass Sie betroffen sind. Was ich Ihnen anbiete ist eine achtsame und kompetente Begleitung. Indem das Verschwiegene gehört werden darf, der Verlust einen Raum bekommt und die Leere gefüllt wird mit Erinnerungen darf das Leben neu entstehen.
Rufen Sie mich an: Tel: 089- 41158075
Von Herzen
Claudia Maria Werner

